In Deutschland wird der Werbewirkung von Beilagen großer Wert beigemessen

„Marl Aktuell“ profiliert sich regional

„Marl Aktuell“ ist ein erfolgreiches Wochenblatt unter den regionalen Medien in der westdeutschen Stadt Marl. An der Spitze zu bleiben ist allerdings mindestens so schwer, wie an diese zu kommen. Das Wochenblatt verfügt daher regelmäßig über Beilagen, um sich von der Konkurrenz zu differenzieren, sagt der Inhaber Ditmar Grone.

Grone ist nicht nur Inhaber, sondern auch Chefredakteur bei dem Wochenblatt. Eine Funktion, die ihm nicht unbekannt ist, da er nach seinem Studium bereits einige Jahre als Chefredakteur bei einer Wochenzeitung arbeitete. 1982 beschloss er seinen eigenen Weg zu gehen und gründete „Marl Aktuell“, das damals nur 1x pro Monat herausgegeben wurde. 1984 kam eine 2. Zeitung hinzu, die er zusammen mit einem Partner, in der Region Recklinghausen, publizierte. Bei dieser Zeitung war er bis 2007 aktiv, aber er ist noch immer bei der Zeitung tätig, wo alles begann (vor mehr als 30 Jahren). Durch seine jahrelange Erfahrung weiß Grone inzwischen wie kein anderer, wie der Hase in der Zeitungswelt läuft und zudem unterhält er enge Kontakte in der Region. Als vielseitiger Allrounder übernimmt er unterschiedlichste Aufgaben für das Wochenblatt: Vom Entwurf, bis zum Layout und vom Texten, bis zum Verkauf der Anzeigen.

Lokale Bindungen

Inzwischen ist „Marl Aktuell“ zum wichtigsten Medium in der Stadt Marl avanciert. Auf Grund des Erfolgs, erschien das Blatt immer häufiger: Anfänglich 1x im Monat, dann 2 x per Monat und schlussendlich wöchentlich. Die Auflage liegt seit einiger Zeit bei 40.000 Exemplaren. Die Popularität des Wochenblatts lässt sich durch die starke Bindung mit der Region erklären, sagt Grone. »Die Verbundenheit mit der Region spielt in Deutschland eine große Rolle. Traditionell ist das Gebiet rund um Marl ein „Bergbaugebiet“ (Bergbaurevier, Red.). Die Einwohner fühlen eine starke Verbundenheit mit der Region und mit Marl. Die Menschen sind sehr aktiv in Vereinen und organisieren oft gesellschaftliche Veranstaltungen.

Aus diesem Grund sind regionale Neuigkeiten in Deutschland von großem Belang. „Marl Aktuell“ bietet alle lokalen Informationen, die für die Einwohner interessant sein könnten. Durch dieses ausgeprägte lokale Engagement ist die Zeitung in der Lage, die Anzahl der veräußerten Exemplare stabil zu halten, während die Auflagen von anderen regionalen und landesweiten Tagesblättern teils drastisch reduziert werden«.

In Duitsland is regionaal nieuws daarom van groot belang. Marl Aktuell voorziet in alle lokale informatie waar de inwoners behoefte aan hebben. Door deze sterke lokale verbondenheid is de krant in staat het hoofd boven water te houden in een tijd waarin de oplages van regionale en landelijke dagbladen snel dalen.”

Partner

Grone ist seit Jahren an seiner Zeitung beteiligt und fühlt sich der Region verpflichtet, weshalb er langfristige Geschäftsbeziehungen mit seinen Partnern anstrebt. »Auch bei Drucksachen ziehe ich einen soliden Partner vor. Unsere erste Druckerei kam aus der Region, litt aber an der wirtschaftlichen Situation, während eine andere Partnerdruckerei 2013 geschlossen wurde, da der Besitzer in Rente ging. „Janssen/Pers“ ist nun die 4. Druckerei mit der wir, in der langen Historie unseres Wochenblatts, zusammenarbeiten. Für uns ist es auch kein Nachteil, dass „Janssen/Pers“ in den Niederlanden ansässig ist, da sich die Druckerei nahe der Grenze befindet und für uns schnell zu erreichen ist. Im Gegensatz zu einer norddeutschen Druckerei, mit der wir vorher zusammenarbeiteten und es regelmäßig logistische Probleme gab. Ein guter Nachbar ist manchmal besser, als ein weit entfernter Freund. Inzwischen laufen die logistischen Prozesse reibungslos ab und wir bekommen die Drucksachen sehr schnell geliefert. Und das alles mit einem ansprechenden Preis-Leistungsverhältnis. Wir schätzen es zudem sehr, dass die Druckerei auch deutsches Personal beschäftigt. Die Zusammenarbeit verläuft sehr glatt, da die Kommunikation gut funktioniert und kurze Entscheidungswege existieren.«

Beilagen

Für die regionale Segmentierung und als Alleinstellungsmerkmal nutzt „Marl Aktuell“ ein typisch deutsches Medium: Beilagen. Grone: »Beilagen sind in Deutschland ein viel genutztes Kommunikationsinstrument, mehr noch als in den Niederlanden. Das kommt daher, dass deutsche Zeitungen mehr gelesen werden und Print-Medien eine wichtigere Rolle spielen als in den Niederlanden. In Deutschland wird der Werbewirkung von Beilagen ein großer Wert beigemessen. Für viele deutsche Zeitungen sind Prospekte sehr wichtig, insbesondere die Wochenendbeilagen. Die Wochenendbeilagen sind so wichtig, da dort lokale Angebote und Veranstaltungen vorgestellt und beworben werden, die am Wochenende stattfinden. Dennoch ist der Trend zu beobachten, dass immer mehr Zulieferer diese Sorte Prospekte als einzelne Broschüren verteilen. Die Verringerung der Kosten ist dabei meist die vorrangige Motivation. Dies ist bedauerlich, da der deutsche Verbraucher durch traditionelle Postwurfsendungen, wie Flugblätter oder Beilagen, nachweislich besser erreicht wird. Dies verhält sich so, da diverse Unternehmen keine direkte Werbung verschicken dürfen oder auch zwischen anderen Prospekten nicht auffallen. Der Empfang einer Zeitungsbeilage ist hingegen sicher. Das Verschicken eines Prospekts zusammen mit einer Zeitung ist also ein großer Vorteil. Die Zielgruppe wird garantiert erreicht und die regionale Segmentierung ist sehr einfach.«

Ähnliche Beiträge

  • „Janssen/Pers“ arbeitet ausschließlich mit zertifizierten Lieferanten zusammen
    „Janssen/Pers“ verfügt bereits über die „FSC“- und „PEFC“-Zertifikate, die eine gute Herkunft des Papiers garantieren. Neue Regelungen stellen allerdings eine Anzahl weiterer Forderungen an Druckereien.
  • Vielversprechendes Gesamtkonzept für Verleger gestartet
    Im vergangenen Jahr wurde dem Media-Zentrum in „Visie“ schon Aufmerksamkeit geschenkt. Die vielversprechende Initiative war damals noch in Entwicklung, aber versprach die Kosten für Verleger stark zu senken. Inzwischen ist das Media-Zentrum fertig und es sind obendrein neue Dienste und Funktionen hinzugefügt worden, sagt Erhard Soeterbroek.
  • Deutscher Einzelhandelsriese entscheidet sich für regionale Segmentierung
    „Globus SB-Warenhäuser“ ist eine große deutsche Einzelhandelskette, die über zahlreiche Filialen verfügt. Das Unternehmen hat wie „Janssen/Pers“ grenzüberschreitende Ambitionen und verfügt, neben Niederlassungen in Deutschland, über diverse Ladengeschäfte in Tschechien und Russland.
  • In Deutschland wird der Werbewirkung von Beilagen großer Wert beigemessen
    Marl Aktuell is een succesvol weekblad en hét regionale medium in de West-Duitse stad Marl. Maar aan kop blijven is minstens zo lastig als er te komen. Het weekblad maakt daarom regelmatig gebruik van bijsluiters om zich te onderscheiden van de concurrentie, zegt eigenaar Ditmar Grone.
  • Postwurfsendungen noch immer unübertroffen
    „Axender“ ist ein führender Verteiler von unadressierten Werbedrucksachen (Postwurfsendungen) und Wochenblättern. Aber das Unternehmen bietet mehr Dienste als nur die Verteilung an, sagt Gesellschafter und [...]
  • Alpa: Für alles nach dem Druck
    Viele Kunden von „Janssen/Pers“ wissen, dass der Druck ein komplexer Prozess ist, welcher das nötige Fachpersonal erfordert. Das Gleiche gilt auch für die Arbeiten, die nach dem Druck stattfinden, sagen Dieter Keller und Alfons Ahland.