„UPM“ verringert die Marktkapazität um 800.000 Tonnen

Aktuell: Papierfabrikant „UPM“ schließt folgendes Jahr 4 Papiermaschinen zum Erstellen von grafischem Papier. Dadurch verschwindet eine Kapazität von 800.000 Tonnen dauerhaft vom Markt. „Der Europäische Papierhandel ist ein Sonderfall“, sagt Jussi Pessonen, CEO von „UPM“. »Wir haben in 2014 eine Trendwende der Rentabilität erreicht, aber die heutigen Papierpreise sind noch immer unakzeptabel niedrig und auch 2015 verspricht das ökonomische Klima keinen Rückenwind. Wir planen unsere Produktion an profitable Kundenanfragen anzupassen, ohne dabei unsere Lieferkapazitäten in einen strukturell kleiner werdenden Markt in Gefahr zu bringen.«

Konkret setzt „UPM“ 4 Papiermaschinen still: 2 für Zeitungspapier (eine in Chapelle, Frankreich, eine in Shotton, England; zusammen 345.000 Tonnen) und 2 für Zeitschriftenpapier (beide in Finnland, zusammen 460.000 Tonnen). Die komplette Operation, die 550 Menschen den Job kostet, soll am Ende der 1. Quartals abgeschlossen sein und folgendes Jahr eine Kostenersparnis von 150 Millionen Euro einbringen.
Weiter lässt „UPM“ wissen, dass die zentrale Planung für Europa in Augsburg und Dörpen, in Deutschland, zentralisiert werden soll.

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